Warum "Gerecht leben -Fleisch fasten"?

Der österreichische Fleischkonsum beträgt derzeit durchschnittlich mehr als 60 kg pro Kopf und Jahr. Gleichzeitig kostet beispielsweise Schweinefleisch gleich viel wie in den 1970er Jahren – dass hier einiges im Argen liegt, liegt auf der Hand. Auch wir in der Kirche wissen dies nur allzu gut.

Warum "Gerecht leben - Fleisch fasten"?

  1. Um die enormen Eiweißfuttermittel für Tierfutter zu produzieren, entstand in den letzten Jahren ein weltweiter Soja-Boom, der vor allem in Südamerika zu Hunger, Landlosigkeit und zu unzähligen Menschenrechtsverletzungen führt.
  2. Bäuerinnen und Bauern weltweit müssen aufgrund des enormen Preisdrucks immer billiger produzieren, um konkurrenzfähig zu sein.
  3. Fleischteile, die hierzulande aufgrund der Überproduktion keinen Absatz finden (wie z. B. Hühnerkeulen), werden in Entwicklungsländer exportiert.
  4. Die Abholzung von Waldflächen für Sojaanbauflächen in Lateinamerika führt zum Klimawandel.
  5. Fleisch, vor allem Hühner- und Schweinefleisch, wird zu einem guten Teil in intensiver Tierhaltung erzeugt. Mit artgerechter Tierhaltung hat das in der Regel wenig zu tun.
  6. Auch wenn die Gesetzgebung innerhalb der EU strikter als in anderen Ländern ist und z. B. Wachstumshormone verbietet, so werden in der Massentierhaltung Sexualhormone und  Antibiotika eingesetzt, die über Fleisch oder über Gülle in das Grundwasser gelangen.

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