Heinz Hödl

Im Dezember 2015 wurde das Klimaabkommen von 195 Staaten der Welt in Paris angenommen. Es erkennt die unwiederbringlichen Schäden der nunmehr unvermeidbaren Klimawandelfolgen an.
Die Überprüfung der zugesagten Maßnahmen beginnt erst sehr spät und weitere besorgniserregende Versäumnisse sind fehlender Bezug zu Menschenrechten und Ernährungssicherheit. Zur Verwirklichung des Klimaabkommens kommt es auf die tatsächlichen Handlungen der Staaten, Unternehmen und jedes einzelnen an. Es braucht einen grundlegenden Wandel hin zu einem einfachen und verantwortungsvollen Lebensstil. Fleischproduktion trägt wesentlich zum Klimawandel bei. Weniger Fleisch ist für mich daher vor allem eine politische und klimagerechte Maßnahme.
Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz