Michael Landau

In vielen Caritas-Projekten in den ärmsten Ländern der Welt sind wir immer wieder mit dem Leid von Müttern und Vätern konfrontiert, die nicht wissen, wie sie sich und ihre Kinder ernähren können.
Hunger und Unterernährung sind zum Himmel schreiendes Unrecht. Gleichzeitig gibt es in unserem Teil der Welt einen übermäßigen Ressourcenverbrauch und Überfluss - pro Jahr isst jede/r in Österreich durchschnittlich 65 kg Fleisch. Im Bemühen, dass die Welt gerechter wird und die gemeinsamen Güter nicht nur theoretisch allen gehören, sondern auch praktisch von und für alle genutzt werden können, kommt es auf Jeden und Jede an. Wir können etwas verändern, indem wir im Alltag bewusst handeln und die Folgen unseres Tuns bedenken. Auch das kann ein Motiv sein, in der Fastenzeit weitgehend auf Fleisch zu verzichten. Denn Hunger ist kein Naturgesetz.
Präsident Caritas Österreich