Es ist gar nicht so schwer und aufwendig

Für mich ist Fasten ein Bewusst-Machen meiner Ernährung. Es zeigt mir, wie selbstverständlich ich Zucker, Alkohol und andere „Luxuslebensmittel“ konsumiere. Deshalb, und auch, weil ich mich noch von den Keksen der Weihnachtszeit erholen muss, verzichtete ich in den letzten Jahren in der Fastenzeit auf Süßigkeiten und Co.
Auch dieses Jahr beschloss ich, in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Karsamstag, bewusst Zucker aus jeglicher Mahlzeit zu streichen. Doch ich wollte mich noch bewusster und mehr mit meiner Ernährung auseinandersetzen.
Da ich mich mittlerweile schon fünf Jahre vegetarisch ernähre, wäre Fleisch fasten für mich kein großer Auftrag. Deshalb beschloss ich, neben Zucker und Alkohol auch tierische Produkte gänzlich aus meiner Ernährung zu streichen.
Auf die vorsichtige Frage meiner FreundInnen, ob ich das denn nach Ostern weiter machen wolle, habe ich noch keine Antwort. Doch auf alle Fälle möchte ich mir das Bewusstsein für das, was ich esse und was es für Auswirkungen auf andere und die Umwelt hat, behalten.
Es ist gar nicht so schwer und aufwendig sich vegan zu ernähren, wie viele – mich eingeschlossen – immer denken.
Ganz im Gegenteil, ich freu mich auf die restlichen tierproduktfreien Tage, in denen ich mir, den Tieren und auch der Umwelt etwas Gutes tue.